Mieterinfo zur Küchen-Bad-Sanierung Regulastrasse 23–29

 

Rund 50 Personen erschienen am 6. November im Pavillon neben der Geschäftsstelle zur Infoveranstaltung betreffend Küchen-Bad-Sanierung. Die Bauarbeiten werden zwischen Mai und November 2021 ausgeführt. In den kleineren Wohnungen wird während rund eines Monats das Bewohnen nicht möglich sein.

Ein Vertreter der zuständigen Firma Primobau AG gab einen Überblick über die geplanten Arbeiten. Küchen und Bäder werden total erneuert, allerdings ohne die Grundrisse anzutasten. Es handelt sich um eine sogenannte Strangsanierung, was bedeutet, dass jeweils alle übereinanderliegenden Wohnungen gleichzeitig renoviert werden. Ausgenommen sind die Wohnungen im obersten Stock des Hauses Nr. 23/25. Diese sind erst 2004/05 errichtet worden.

Es werden auch Erneuerungen von Steigleitungen, Abluftschächten und Elektroinstallationen eingeplant. Zudem sollen die Balkongeländer aus Sicherheitsgründen erhöht werden, und es gilt einzelne Türen im Untergeschoss den aktuellen Brandschutzvorschriften anzupassen. Im Weiteren ist der Einbau eines Aussenlifts im Haus Nr. 23/25 geplant. Die Baueingabe werden wir demnächst machen. Dieser zusätzliche Lift würde den Bewohnern bereits während der Sanierung des bestehenden Lifts und auch danach für mehr Komfort zur Verfügung stehen.

Zeit für eine Kreuzfahrt?
Die gesamte Sanierung wird rund ein halbes Jahr in Anspruch nehmen. Die Arbeiten in den einzelnen Wohnungen dürften vier bis fünf Wochen dauern. Bei grösseren Wohnungen in den Häusern Nr. 27 und 29 kann ausgewichen werden, während kleinere Einheiten nicht bewohnbar sein werden. Rolf Schoch empfahl mit einem Augenzwinkern eine längere Kreuzfahrt. Ernsthafter: Die BGW wird Unterstützung gewähren bei der Umplatzierung in dieser Zeit. Vielleicht helfen auch Freunde und Verwandte. Für die Beeinträchtigungen wird es zudem eine Mietzinsreduktion geben.

Staub, Lärm und andere Unannehmlichkeiten
Man darf sich aber keinen Illusionen hingeben: Ein solcher Umbau ist eine sehr ungemütliche Sache, es wird zu Strom- und Wasserzufuhrunterbrüchen kommen, und es wird Lärm und viel Staub entstehen. Es gilt also das Mobiliar zu schützen. Die Bewohnerinnen und Bewohner werden stets schriftlich über die anstehenden Schritte der Bauarbeiten orientiert. Eine modernisierte, schöne Wohnung soll schliesslich für die Umtriebe entschädigen.

Geschirrspüler sind für alle Wohnungen geplant, dies gehört zum heutigen Standard. Es gibt kleine Maschinen für Einpersonenhaushalte. Waschmaschinen in den Wohnungen sind hingegen nicht vorgesehen. Die Wohnungen sind dazu zu klein. Gegen Ende 2020 wird eine weitere Mieterinfo stattfinden, wenn die Termine genauer bestimmt werden können.

Andreas Ritter